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Videopodcast “Jugend in der DDR – Mainstream oder Abweichler”

Carla Thesenvitz und Charley Kaiser planen die Umsetzung einer Zeitzeugenbefragung als Videopodcast. Die Befragung wurde zum Thema Jugend in der DDR mit Ralf Kaiser durchgeführt und soll als audio-visuelles Interview gezeichnet werden.
Neben der Zeitzeugenbefragung kann man hier einige erste Zeichnungen sehen, die später in den Podcast eingebaut werden.

 


 

Fazit

Wie man an dem Interview erkennen kann, gab es in der DDR tatsächlich einen gewissen Mangel an bestimmten Produkten und die Zensierung und Korruption der Regierung waren auch im Leben eines Jugendlichen präsent. Viele Jugendliche haben es aber geschafft, das nicht zum wichtigsten Punkt ihres Lebens zu machen. Man kann auch mit wenigen Mitteln eine schöne Jugend haben und gerade Freunde erleichtern dies.

Viele Medien, die man heute ohne Problem umsonst benutzt, sind in der DDR nur schwer zu erreichen gewesen. Viele Bürger haben sich davon aber nicht abhalten lassen und haben trotzdem westlichen Funk genutzt.

In verschiedenen Situationen hat man sich immer zu helfen gewusst, auch wenn dafür viel Geld geopfert wurde, das man sich selbst hart erarbeiten musste.

Die Wende hat damit etlichen Menschen Freiheit gebracht. Freiheit zu denken, wie sie wollen, zu tun ,was sie wollen, und zu reisen, wohin sie wollen.


 

Eigene Meinung

Mich hat an den Geschichten, die mir erzählt wurden Vieles erschreckt. Dass einem angedroht wird, das Abitur nicht machen zu können, weil man einen Straftäter anzeigen will, kann ich mir gar nicht vorstellen. Zumindest heute nicht. Das würde einfach nicht mehr passieren. Dass die DDR-Regierung, dabei so weit ging, hätte ich vorher nicht vermutet.

Besonders faszinierend fand ich all die Bemühungen, die mein Vater auf sich genommen hat, um Musik zu bekommen. Ich bin selber sehr musikfanatisch und kann ihn verstehen. Ohne Musik habe ich immer schlechte Laune und leide sozusagen unter Entzug. Aber dass man für Musik auf Essen im Urlaub verzichtet ist heute nicht mehr üblich. Die DDR hat gerade bei der Musik übertrieben  mit all den Verboten.  Besonders hier oder auch bei anderen Unterhaltungsmedien fällt der Mangel meiner Meinung nach besonders auf.

Ich fand besonders lustig, dass Papa erzählt hat, dass er immer dieselbe Jeans getragen hat. Ich habe ziemlich viele Hosen und trage noch mehr Röcke. Man kommt in dem ganzen Überfluss gar nicht mehr dazu, eine Hose genug zu „würdigen“.

Ich kenne viele von Papas alten Freunden seit ich geboren wurde und immer noch. Ich denke sie sind das wichtigste, was Papa aus dieser Zeit mitgenommen hat.

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