Mode

Mode als Ideologieträger eines sozialistischen Systems

Schon lange spielt die Kleidung eine Rolle im Leben der Menschen. Man las von der Kleidung zum Beispiel ab, ob jemand wohlhabend oder arm war und in welcher Position jemand angestellt war. In der DDR wurde die Mode nun whatsapp-image-2016-12-01-at-04-10-46aber auch genutzt, um die Grundprinzipien des Sozialismus zu transportieren, zu verwirklichen und als überlegen zu präsentieren. In dem Wunsch nach zweckmäßiger und bestaussehender Bekleidung in hoher Qualität und Anzahl das Lebensniveau der werktätigen Bevölkerung, welches angestrebt werden sollte. Jedoch sollten in der Textilindustrie keine überflüssigen Ressourcen verbraucht werden, sodass es zur Verschwendung käme.

Daher wurde Wert auf langlebige Kleidung gelegt, die erst neu gekauft werden sollte, wenn sie unbrauchbar wird. Es zählte nicht nur Aussehen, sondern auch Leistung und Können. Mode als Zeichen des Wohlstandes und zugleich Anzeichen einer attraktiven Gesellschaftsordnung in Form des Sozialismus. Man fasste es als Optimum, wenn die Interessen der Menschen und vor allem die der Jugend mit der der Regierung im Einklang waren. Dieses Interesse sollte mit einer einheitlichen Gestaltung der Pionierkleidung oder des FDJ-Hemdes durchgesetzt werden.

 

 


Literaturquellen:

http://www.spiegel.de/einestages/ddr-mode-a-948143.html

http://textilinstitut.de/wp-content/uploads/2014/04/farben-der-ddr-mode-in-einem-ideologischen-system.pdf

 

 

 

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